Ein Ort für Menschen
Gartentherapie

Gartentherapie

Was ist Gartentherapie?

Im Heinrich Sengelmann Krankenhaus fassen wir Gartenarbeit nicht nur als Arbeit sondern auch als Therapie auf. Wir gehen davon aus, dass der Umgang mit Pflanzen und die Bewegung in der Natur Patienten in Kontakt mit Wachstum und Veränderung bringen. Die Arbeit mit Erde und Pflanzen hat den Menschen in seiner gesamten Evolution begleitet. So ist auch unsere Sprache gespickt mit Redewendungen, die der Natur entliehen sind. Beispiele: die Früchte seiner Arbeit ernten, stark wie ein Baum, eine blühende Fantasie besitzen, Unkraut vergeht nicht.

Anwendungsbereiche

Gartentherapie kann allen Patienten angeboten werden.

Wie wirkt Gartentherapie?

Die Gartentherapie gehört zu den ergotherapeutischen Verfahren, mit denen Patienten verschüttete Fähigkeiten und Potenziale wiederentdecken können. Aber auch problematische Muster können dadurch deutlich werden. Wichtig ist, dass die Arbeit mit Erde und Pflanzen konkret und unmittelbar ist. Die gesunden und kreativen Anteile des Patienten werden angesprochen, während die Erkrankung erst einmal in den Hintergrund tritt. Das Gruppensetting in der Gartentherapie macht soziale Kompetenz und die damit verbundenen Problematiken deutlich. Beides kann gemeinsam mit den Therapeuten reflektiert werden. Da Gartenarbeit auch eine sehr körperliche Erfahrung ist, kann der Patient wichtige Erfahrungen sammeln, die mit seiner Belastbarkeit und seiner Körperwahrnehmung zu tun haben.

Unser Angebot im HSK

Um den Rhythmus der Natur nachzuvollziehen und das direkte Erlebnis von Pflege und Wachstum inklusive der dazugehörigen Arbeit zu begreifen, wird Gartentherapie im HSK vier- bis fünfmal in der Woche angeboten.

Fachtherapien

Fachtherapien

Unsere vielfältigen Fachtherapien stellen sich vor, z.B. Gartentherapie, Kunst-, Musik- und Tanztherapie …