16.07.2025

Ganzheitliche Versorgung heißt für uns: medizinisch stark, menschlich nah.

Als Heinrich Sengelmann Kliniken (HSK) begleiten wir unsere Patient*innen ganzheitlich – mit medizinischer Expertise, therapeutischer Vielfalt und einer Behandlung, die sich stets an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert.

Wichtig ist uns dabei immer der ganze Mensch. Das bedeutet für uns auch: eine umfassende psychosoziale Unterstützung in allen Phasen der Behandlung. Unser Sozialdienst spielt dabei eine zentrale Rolle – sie beraten, begleiten und vernetzen. Sie helfen, wenn es um Perspektiven nach dem Klinikaufenthalt geht, um Anträge, Unterstützungsangebote oder um die Rückkehr in den Alltag.

Diese Arbeit ist nicht nur für unsere Patient*innen von großer Bedeutung – sie ist auch ein zentraler Bestandteil unseres Verständnisses von verantwortungsvoller, zeitgemäßer psychiatrischer Versorgung.

Engagement über die Klinikgrenzen hinaus

Neben unserer täglichen Arbeit engagieren wir uns auch über die Klinik hinaus – unter anderem im Landesarbeitskreis der Sozialdienste der psychiatrischen Kliniken in Schleswig-Holstein. Hier bringen sich Kolleg*innen aus unterschiedlichen Häuser ein, um aktuelle Herausforderungen der Sozialarbeit im psychiatrischen Kontext gemeinsam zu bearbeiten, Erfahrungen auszutauschen, strukturelle Verbesserungen anzustoßen – und auch Impulse in Richtung Politik und Kostenträger zu geben.

Wir freuen uns, dass wir am 26. Juni 2025 Gastgeber der dritten Sitzung dieses Gremiums sein durften. Die Veranstaltung fand im Julius Jensen Saal der Heinrich Sengelmann Kliniken statt. Eingeladen waren die Sozialdienste aller psychiatrischen Krankenhäuser in Schleswig-Holstein – insgesamt nahmen 18 Kolleg*innen aus dem gesamten Bundesland teil.

Vernetzung auf Augenhöhe

Der Arbeitskreis selbst existiert schon seit mehreren Jahren, war jedoch pandemiebedingt längere Zeit inaktiv. Die Sitzungen des wiederbelebten Netzwerks finden bewusst an wechselnden Klinikstandorten statt – mit dem Ziel, unterschiedliche Einrichtungen kennenzulernen, den fachlichen Austausch zu vertiefen und die landesweite Vernetzung zu stärken. Zukünftig sind etwa zwei Treffen pro Jahr geplant.

Ein zentrales Thema der Sitzung in den HSK war der Fachvortrag von Jonas Schmeissner-Darkow (Krankenhaus Rickling) zum Thema »Aufnahme- und Entlassmanagement in der Psychiatrie«. 
Im Anschluss folgte ein intensiver Austausch zu strukturellen Herausforderungen, Praxisbeispielen und möglichen Verbesserungsansätzen im Übergangsmanagement. Weitere Punkte aus der umfangreichen Themensammlung des Arbeitskreises wurden im Plenum aufgegriffen und diskutiert.

Der Landesarbeitskreis versteht sich nicht nur als Plattform für kollegialen Austausch, sondern möchte auch auf politischer Ebene aktiv mitgestalten. In den kommenden Monaten sollen gezielt Kontakte zu Fachdiensten auf Kreisebene sowie zu Ministerien aufgebaut werden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Kliniken und Kostenträger*innen zu stärken, zu vereinheitlichen und die wichtige Rolle der Sozialdienste sichtbarer zu machen.
Zum Abschluss der Sitzung hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, das Gelände der Heinrich Sengelmann Kliniken bei einem gemeinsamen Rundgang kennenzulernen.

Wir werden auch künftig alles daransetzen, unseren Patient*innen in allen Bereichen die bestmögliche Unterstützung zu bieten – medizinisch, therapeutisch und psychosozial. Den landesweiten fachlichen Austausch fördern wir dabei ganz bewusst, um voneinander zu lernen, Strukturen weiterzuentwickeln und gemeinsam eine starke Versorgung zu gestalten.