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#kochenfürhelden im Heinrich Sengelmann Krankenhaus

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Am Ostermontag wurden die Kolleg*innen im Heinrich Sengelmann Krankenhaus in Bargfeld-Stegen mit einer besonderen Aktion überrascht: 200 Menüs, zubereitet und ausgeliefert vom renommierten Event-Caterer Speisenwerft bei Tim Mälzer, standen in der Mittagspause für das Team bereit.

Mit dem Catering von Kochen für Helden wollten wir uns bei unseren Helden im HSK bedanken, die sich auch in Zeiten von Corona – und sogar an Ostern – hochmotiviert um unsere Patientinnen und Patienten kümmern. Das verdient Respekt und Anerkennung, erklärt Prof. Dr. Matthias Lemke, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer der Heinrich Sengelmann Kliniken, die Aktion.

Um sich bei ihren Mitarbeitern, die auch am Osterwochenende zum Dienst im Krankenhaus erschienen waren, für ihren Einsatz zu bedanken und ihren den Arbeitstag ein wenig zu erleichtern, war die Geschäftsführung dem Aufruf von #kochenfürhelden gefolgt, der der inzwischen bundesweiten Wohltätigkeitsinitiative, die systemrelevante Institutionen wie z.B. Krankenhäuser und Arztpraxen, Feuerwehren und Supermärkte während der Corona-Krise kostenlos mit hochwertigen Mahlzeiten versorgt.

Normalerweise bewirtet das Team der Speisenwerft Kunden, wie die HSV Platin Lounge, die Star-Architekten Herzog de Meuron oder Red-Carpet Veranstaltungen; 2017 gewannen sie den Oscar der Catering-Branche. In Zeiten von Corona stellen sie stattdessen nun ihre Solidarität, Großzügigkeit und Bodenständigkeit unter Beweis, indem sie kostenlos jene Helden des Alltags mit hochwertigen Mahlzeiten beliefern. Und so konnten die HSK-Kolleg*innen am Ostermontag eine überraschend heldenhafte Mittagspause genießen.

Auch in den Heinrich Sengelmann Kliniken sind die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Klinikalltag deutlich zu spüren. Denn wenngleich momentan vor allem die somatischen Folgen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen, ist nicht zu unterschätzen, wie sich die aktuelle Situation auch auf die psychische Gesundheit der Menschen auswirkt. Lemke ist sich sicher, dass das Corona-Entfremdungssyndrom zu einem Anstieg der psychiatrischen und psychosomatischen Erkrankungen führt: Als soziales Wesen ist der Mensch auf den Kontakt mit anderen Menschen angewiesen, eine andauernde soziale Isolation stellt eine große psychische Belastung dar.